Scharfe Worte
Real Madrids Coach José Mourinho besitzt ein enormes Selbstbewusstsein.

Real Madrids Coach José Mourinho besitzt ein enormes Selbstbewusstsein.

dpa

Real Madrids Coach José Mourinho besitzt ein enormes Selbstbewusstsein.

Madrid (dpa) - Vor José Mourinho ist im spanischen Fußball kaum jemand sicher. Der Trainer von Real Madrid legte sich nun mit seinem Vorgänger Manuel Pellegrini an, der jetzt den FC Málaga trainiert, den Vorletzten in der Primera División.

«Wenn man mich bei Real hinauswirft, werde ich nicht einen Club wie den FC Málaga trainieren», lästerte der Portugiese einen Tag vor dem Punktspiel zwischen Real und Málaga.

«Ich werde dann zu einem großen Verein in England oder Italien wechseln. Ich habe keine Schwierigkeit, bei einem großen Club anzuheuern.» Mourinho hatte offenbar gewurmt, dass Pellegrini darauf hingewiesen hatte, in der vorigen Saison mit Real 96 Punkte und damit die beste Bilanz in der Vereinsgeschichte erzielt zu haben.

Der jetzige Real-Coach hielt seinem Vorgänger auf einer Pressekonferenz entgegen, dass er mit den «Königlichen» trotzdem nur den zweiten Platz hinter dem Meister FC Barcelona erreicht habe. «Der Zweite ist immer nur der Erste der Letzten. Da ist es egal, ob man zehn Punkte zurückliegt oder 500 Tore erzielt hat.»

Mourinho beschimpfte einen Reporter als «Heuchler», der den Portugiesen nach dessen jüngsten Klagen über die Schiedsrichter und die Terminpläne befragt hatte. «Was ich sage, sind keine Klagen, sondern Wahrheiten», behauptete der Trainer. Später entschuldigte er sich bei dem Journalisten und sagte, er habe nicht ihn persönlich als heuchlerisch bezeichnen wollen, sondern nur seine Äußerungen.

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