Verletzt
Alexander Merkel verstauchte sich gegen Lazio das rechte Knie. Foto: Daniel dal Zennaro

Alexander Merkel verstauchte sich gegen Lazio das rechte Knie. Foto: Daniel dal Zennaro

dpa

Alexander Merkel verstauchte sich gegen Lazio das rechte Knie. Foto: Daniel dal Zennaro

Mailand (dpa) - Jungprofi Alexander Merkel hat das Pokalduell der deutschen Fußball-Legionäre in Italien mit Miroslav Klose gewonnen. Der 19-Jährige siegte mit dem AC Mailand im Cup-Viertelfinale 3:1 gegen Kloses Club Lazio Rom. Der italienische Meister zog damit ins Cup-Halbfinale ein.

Dort trifft der Tabellenzweite der Serie A auf Rekordmeister und Liga-Spitzenreiter Juventus Turin, dem Milan-Trainer Massimiliano Allegri direkt nach dem Sieg über Lazio einen harten Kampf ankündigte: «Wir wollen ins Finale.» Im zweiten Semifinale spielen der SSC Neapel und der AC Siena gegeneinander.

Merkels Freude über den Pokalerfolg gegen seinen Landsmann Klose wird sich in Grenzen gehalten haben. Der Mittelfeldspieler musste in der 69. Minute wegen einer Verstauchung des rechten Knies vom Platz und fällt beim fünfmaligen Cupsieger vorerst aus. Bis dahin konnte der im Januar auf Leihbasis vom CFC Genua zum AC Mailand zurückgekehrte Deutsche aber überzeugen. «Merkel erfüllte auf der halbrechten Position die von Allegri gestellten Aufgaben», lobte die «Gazzetta dello Sport».

Noch frustrierter als der verletzte Merkel muss Klose gewesen sein. Der Lazio-Star war erst in der 63. Minute ins Spiel gekommen, als sein Club 1:2 zurücklag. Der Franzose Djibril Cissé hatte die Gäste in zwar bereits in der 5. Spielminute in Führung gebracht, dann konterten aber Robinho (15. Minute) und Clarence Seedorf (18.) für die Platzherren. Der eingewechselte Zlatan Ibrahimovic machte in der 84. Minute für Milan alles klar. «In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr in Gefahr», meinte Allegri.

Klose agierte nach seiner Einwechslung zwar wie fast immer in dieser Saison überzeugend, konnte die Partie im Giuseppe- Meazza-Stadion aber nicht mehr herumreißen: «Das Spiel war einfach schon gelaufen», schrieb die «Gazzetta dello Sport».

Lazio-Trainer Edy Reja machte seinem Team keine Vorwürfe. «Wir haben uns gut geschlagen», meinte der Coach, trauerte jedoch den Chancen zum möglichen 2:2-Ausgleich nach. Nach der 1:2-Niederlage am Wochenende in der Serie A bei Inter Mailand und dem Rückfall auf Platz fünf in der Meisterschaft war das Pokal-Aus gegen Milan bereits der zweite Rückschlag für Lazio innerhalb von fünf Tagen.

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