Techniker
Bulgariens Nationaltrainer Lothar Matthäus zeigt im Training, dass er kaum etwas verlernt hat.

Bulgariens Nationaltrainer Lothar Matthäus zeigt im Training, dass er kaum etwas verlernt hat.

dpa

Bulgariens Nationaltrainer Lothar Matthäus zeigt im Training, dass er kaum etwas verlernt hat.

Berlin (dpa) - Für Lothar Matthäus ist die Zukunft als Trainer der bulgarischen Fußball-Nationalmannschaft unabhängig vom drohenden Scheitern in der EM-Qualifikation geklärt.

Man habe sich in den vergangenen Tagen «über die Vertragsgestaltung geeinigt, man hat sich die Hand gegeben und davon gehe ich aus», sagte Matthäus in einem Interview der «Frankfurter Allgemeine Zeitung». «Für mich sind Handschlagverträge bindend», bekräftigte der deutsche Rekordnationalspieler.

Demnach wird Matthäus mit den Bulgaren wohl auch versuchen dürfen, das Ticket für die WM in drei Jahre in Brasilien zu lösen. Er sei auch mit der Planung und Organisation der WM-Qualifikation für 2014 beauftragt worden, erklärte Matthäus, «das zeigt mir, dass auch der bulgarische Verband großes Vertrauen zu mir hat».

Verbandspräsident Borislaw Michailow hatte vor rund drei Wochen bereits angekündigt, dass Matthäus für zwei weitere Jahre im Amt bleiben solle. Der bisherige Vertrag des ehemaligen Profi-Fußballers gilt bis zum Ende der laufenden EM-Qualifikation. Matthäus übernahm die bulgarische Auswahl im September 2010. Vor dem Heimspiel gegen England hatte er mit seinem Team bereits nur noch geringen Chancen auf die Teilnahme an der EM im kommenden Jahr in Polen und in der Ukraine.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer