Verzweifelt
Nach seinem nicht gegebenen Kopfballtor diskutiert Luca Toni mit dem Linienrichter.

Nach seinem nicht gegebenen Kopfballtor diskutiert Luca Toni mit dem Linienrichter.

dpa

Nach seinem nicht gegebenen Kopfballtor diskutiert Luca Toni mit dem Linienrichter.

Rom (dpa) - Luca Toni war bei seinem Debüt im Trikot von Juventus Turin vom Pech verfolgt. Der Ex-Bayer bot im Spiel gegen den SSC Neapel zwar eine Top-Leistung, sein Kopfballtor in der 23. Minute wurde dem Mittelstürmer aber wegen eines angeblichen Foulspiels an Torwart Morgan De Sanctis aberkannt.

Als einer der besten Juve-Spieler auf dem Platz konnte der Fußball-Weltmeister von 2006 so die 0:3-Pleite der Turiner nicht verhindern. «Toni machte wenigstens Druck», schrieb die «Gazzetta dello Sport» über den Stürmer am Montag. Auch Juve-Trainer Gigi Del Neri war voll des Lobes für seinen Neuzugang, der kurz vor dem Wochenende vom FC Genua verpflichtet worden war. «Tonis Tor war regulär. Er ist genau der Spieler, den wir brauchten», meinte der Coach. Seine Spieler forderte er auf, Toni besser mit Vorlagen zu versorgen.

In Neapel schoss der Uruguayer Edinson Cavani den Rekordmeister mit einem Dreierpack in der 20., 26. und 54. Minute praktisch im Alleingang ab. Nach dem deklassierenden 0:3 in Neapel liegt Juve als Sechster schon neun Zähler hinter dem AC Mailand (40 Punkte) zurück, der gegen Udinese Calcio nach dreimaligem Rückstand ein 4:4 rettete. Neapel (36) schob sich am 19. Spieltag der Serie A auf Platz zwei vor, während Lazio Rom (34) nach einer 1:2-Niederlage an seinem 111. Geburtstag gegen Kellerkind Lecce auf Rang drei zurückfiel.

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