Rom (dpa) - Die Feiern zum 111-jährigen Bestehen des italienischen Fußballclubs Lazio Rom sind von gewalttätigen Ausschreitungen überschattet worden.

In der Nacht zum 9. Januar griffen rund 100 Randalierer im Zentrum von Rom die Polizei an, setzten Mülltonnen in Brand und warfen Schaufensterscheiben ein. Die Beamten setzten Tränengas ein.

Wie die Polizei mitteilte, wurden 20 Beamte bei den Ausschreitungen verletzt. Zehn Randalierer wurden identifiziert, ein 31-Jähriger noch in der Nacht festgenommen. Der schon einmal auffällig gewordene Lazio-Anhänger wurde zu einem fünfjährigen Stadionverbot verurteilt. Lazio-Präsident Claudio Lotito verurteilte den Gewaltausbruch bei der Jubiläumsfeier des Hauptstadtclubs. «Dies sind nicht unsere Fans», sagte der Vereinschef.

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