Real-Coach
José Mourinho hat sich über die Leistung der spanischen Unparteiischen beklagt.

José Mourinho hat sich über die Leistung der spanischen Unparteiischen beklagt.

dpa

José Mourinho hat sich über die Leistung der spanischen Unparteiischen beklagt.

Madrid (dpa) - Krach zwischen dem Spanischen Fußballverband (RFEF) und Real Madrid: Eine spitze Bemerkung des Verbandes über Trainer José Mourinho hat heftige Proteste bei den «Königlichen» ausgelöst.

Der Verband hatte auf seiner offiziellen Homepage eine Mitteilung über die Schiedsrichteransetzung für das Pokalspiel Atlético gegen Real Madrid in die Worte gefasst: «Das Spiel wird geleitet von Turienzo Alvarez unter den gestrengen Blicken von Mourinho, der sich von den Schiedsrichtern benachteiligt fühlt.»

Der spanische Rekordmeister reagierte auf die Bemerkung mit einer ungewöhnlich scharf formulierten Protestnote. «Die Mitteilung offenbart eine Voreingenommenheit, die weit entfernt ist von der gebotenen Objektivität, Neutralität und Ausgewogenheit», heißt es in dem Kommuniqué. Real hielt dem Verband vor, dazu beizutragen, dass die Schiedsrichter voreingenommen gegen den Club und gegen Mourinho seien. Der RFEF müsse aus dem Vorfall Konsequenzen ziehen.

Der Verband hatte die Bemerkung über Mourinho nach wenigen Minuten wieder von seiner Homepage entfernt. Der Portugiese hatte sich zuletzt mehrfach über die Leistungen der Unparteiischen beklagt. Nach Reals 1:1 bei UD Almería am 16. Januar äußerte der Trainer die Hoffnung, dass Schiedsrichter Miguel Angel Pérez Lasa kein Spiel seiner Mannschaft mehr pfeifen werde. Der Schiedsrichter-Ausschuss forderte den Verband auf, ein Verfahren gegen Mourinho einzuleiten.

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