Kevin-Prince Boateng ist ein Gesprächspartner. Foto: Pier Paolo Ferreri
Kevin-Prince Boateng ist ein Gesprächspartner. Foto: Pier Paolo Ferreri

Kevin-Prince Boateng ist ein Gesprächspartner. Foto: Pier Paolo Ferreri

dpa

Kevin-Prince Boateng ist ein Gesprächspartner. Foto: Pier Paolo Ferreri

Genf (dpa) - Der frühere Bundesligaprofi Kevin-Prince Boateng wird am Freitag FIFA-Präsident Joseph Blatter zu einem Gedankenaustausch über mögliche Maßnahmen im Kampf gegen Rassismus treffen.

Der Besuch in der FIFA-Zentrale in Zürich kommt wenige Wochen nach der Gründung einer Anti-Diskriminierungs-Task Force durch die FIFA.

Boateng, der einen Tag zuvor noch an einer Debatte über «Rassismus und Sport» bei den Vereinten Nationen in Genf teilnimmt, war im Januar dieses Jahres wegen rassistischer Beleidigungen in einem Testspiel des AC Mailand bei einem unterklassigen Testspiel-Gegner empört vom Platz gegangen. Seine Teamkollegen schlossen sich ihm an. Das Spiel war daraufhin abgebrochen worden. Der 26-Jährige hatte für seine Aktion weltweit viel Lob erhalten. Blatter hatte Boateng unmittelbar nach der Aktion zunächst kritisiert, danach dann aber doch als couragiert bezeichnet.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer