Rom (dpa) - Der ghanaische Fußballprofi Sulley Muntari wird nun doch nicht gesperrt, nachdem der Profi des Erstligisten Pescara aus Protest gegen rassistische Beleidigungen das Feld beim Spiel gegen Cagliari verlassen hatte.

Das Berufungsgericht des italienischen Fußball-Verbandes (FIGC) hob die Sperre für ein Spiel gegen Muntari auf, wie mehrere italienische Medien übereinstimmend berichteten. Er hatte am 29. April kurz vor dem Abpfiff beim Schiedsrichter protestiert und verlangt, gegen die Beleidigungen vorzugehen, dafür aber die Gelbe Karte gesehen. Als er sich weigerte, einfach weiterzuspielen und vom Platz ging, folgte Gelb-Rot. Das Gericht sah die folgende Sperre nun als nicht angebracht an.

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