Bukarest (dpa) - Acht rumänische Fußball-Manager sind in Bukarest wegen illegaler Transfers zu langen Haftstrafen verurteilt worden.

Unter ihnen ist frühere Nationalspieler Gheorghe Popescu, der nun für drei Jahre und einen Monat ins Gefängnis muss. Die acht Männer haben laut Gerichtsurteil durch zwölf Transfers einheimischer Fußballer ins Ausland den rumänischen Staat um nahezu 1,5 Millionen US-Dollar geschädigt und die betreffenden Clubs um zehn Millionen US-Dollar.

Die beanstandeten Transfers fanden in den Jahren 1999 bis 2005 statt. Unter anderem geht es um den Wechsel von Ioan Viorel Ganea zum VfB Stuttgart im Jahr 1999. Ganea hatte bis 2003 für den Bundesligisten gespielt und in 107 Spielen 34 Tore erzielt. Auch der Transfer des früheren Nationalspielers Cosmin Contra nach Spanien zu Deportivo Alavés im Jahr 1999 wurde bestandet.

Zwei Angeklagte wurden zu jeweils sechs Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Der frühere Hauptaktionär von Rapid Bukarest, George Copos, muss für drei Jahre und acht Monate hinter Gitter, der Geschäftsführer von Steaua Bukarest, Mihai Stoica, für drei Jahre und sechs Monate. Das Urteil des Bukarester Appellationsgerichtshofs ist rechtskräftig.

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