München (dpa) - Nationalspieler Bastian Schweinsteiger und Co. haben dem FC Bayern München mehr als eine halbe Million Euro in die Kasse gespült. Umgerechnet 588 206 Euro bekommt der deutsche Fußball-Rekordmeister als Anteil am Gewinn des Weltverbandes FIFA aus der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

«Damit drücken wir insbesondere unsere Wertschätzung für ihre Anstrengungen zur Förderung junger Spieler aus», erklärte FIFA-Präsident Joseph Blatter in einer Pressemitteilung zum Zahltag für die 400 Clubs aus 55 Verbänden, die 736 Spieler für die WM-Endrunde abgestellt hatten.

Insgesamt zahlt die FIFA umgerechnet 30 Millionen Euro an die nationalen Verbände, die das Geld an die von der WM betroffenen Vereine weiterleiten. Bei der WM 2014 in Brasilien will die FIFA umgerechnet 53 Millionen Euro bereitstellen.

Der Club-Anteil errechnet sich aus der Anzahl der Spieler der betroffenen Vereine, die mit der Auswahl ihres Landes an der WM teilnahmen, sowie aus der Anzahl der Tage, die ein Spieler bei der WM dabei war. Die zur Berechnung der Einsatztage maßgebende Periode begann zwei Wochen vor dem WM-Eröffnungsspiel und endete am Tag nach dem Ausscheiden der Nationalmannschaft.

Den größten Gewinnanteil kassierte der FC Barcelona, der 13 Spieler für die WM abgestellt hatte, mit umgerechnet 654 379 Euro. Hinter dem FC Bayern (12 Spieler) rangiert der FC Chelsea (12) mit 576 120 Euro auf dem dritten Platz. An den englischen Verband (FA) gingen umgerechnet 4,5 Millionen Euro, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erhielt 3,6 Millionen Euro.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer