FIFA -Chef Joseph Blatter kann sich über einen satten Gewinn freuen.
FIFA -Chef Joseph Blatter kann sich über einen satten Gewinn freuen.

FIFA -Chef Joseph Blatter kann sich über einen satten Gewinn freuen.

dpa

FIFA -Chef Joseph Blatter kann sich über einen satten Gewinn freuen.

Zürich (dpa) - Die FIFA schwimmt weiter in Geld. Der Fußball-Weltverband hat nach eigenen Angaben zwischen 2007 und 2010 einen Überschuss von 631 Millionen US-Dollar (452 Millionen Euro) erwirtschaftet. Dies geht aus dem Finanzbericht hervor, den die FIFA in Zürich präsentierte.

Die Reserven des Weltverbandes stiegen demnach auf 1,28 Milliarden Dollar. Präsident Joseph Blatter bezeichnete sich angesichts dieser Zahlen als «den glücklichsten Menschen des heutigen Tages». «Die WM in Südafrika war ein gewaltiger, gewaltiger finanzieller Erfolg, für Afrika, für Südafrika und für die FIFA», meinte der Schweizer.

Eingenommen hat die FIFA in diesem Zeitraum 4,189 Milliarden Dollar, ausgegeben 3,558 Milliarden. «Dank diesem überaus positiven Ergebnis, das vom finanziellen Erfolg der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika zeugt, konnte die FIFA ihre Entwicklungsprogramme fortsetzen und zahlreiche Fußballwettbewerbe und -Veranstaltungen durchführen», hieß es in einer Pressemitteilung. Allein 2010 verbuchte der Dachverband ein Plus von 202 Millionen US-Dollar.

Den großen Reibach macht die FIFA auch mit den beiden Weltmeisterschaften 2018 in Russland und 2022 in Katar: Das Exekutivkomitee verabschiedete die abgeschlossenen Fernsehverträge in Höhe von 1,7 Milliarden Dollar - nur für den Nahen und Mittleren Osten und auserwählte Gebiete in Asien und Lateinamerika. Diese Summe garantiert nach FIFA-Angaben Mehreinnahmen im Vergleich zu den Endrunden-Turnieren 2010 und 2014 in Höhe von 90 Prozent.

Bei der zweitägigen Sitzung des Exekutivkomitees wurde Franz Beckenbauer als Vorsitzender der FIFA-Task-Force 2014 bestätigt. Das Gremium arbeitet an der Verbesserung des Fußballs in Bereichen wie Spielregeln, Schiedsrichterwesen, Wettbewerbsbestimmungen, Frauenfußball und Medizin.

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