Neymar wechselte vom FC Santos nach Barcelona. Foto: Toni Albir
Neymar wechselte vom FC Santos nach Barcelona. Foto: Toni Albir

Neymar wechselte vom FC Santos nach Barcelona. Foto: Toni Albir

dpa

Neymar wechselte vom FC Santos nach Barcelona. Foto: Toni Albir

Rio de Janeiro (dpa) - Nach den Turbulenzen um den Wechsel von Brasiliens Top-Stürmer Neymar zum FC Barcelona hat die FIFA Interesse signalisiert, künftig bei Spielertransfers als Mediator zu fungieren.

Das Fußball-Weltverband könnte sich vorstellen, dass die Gelder über die FIFA fließen, und diese dann an die Beteiligten weitergegeben werden, wie FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke in Rio erläuterte.

Das Beste für die FIFA wäre es, wenn alle Transfergelder über die FIFA fließen würden, betonte er. «Aber das geht derzeit nicht, weil wir keine Bank sind, und auch keine sein können», sagte Valcke.

Ohne totale Kontrolle gebe es Parteien, die Teil des Transfers seien, ohne aber direkt beteiligt zu sein. Dadurch entstünden «Grauzonen», die Raum schafften für die Dinge, die nicht wünschenswert seien.

«Es muss etwas getan werden, um Transfers total transparent zu machen und unsere Rechtsabteilung arbeitet daran. Ich hoffe, dass wir zum nächsten FIFA-Kongress oder spätestens 2015 irgendeine Lösung für dieses Problem haben», sagte Valcke.

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