Tribünengast
Manchester Uniteds Teammanager Sir Alex Ferguson muss derzeit eine Sperre absetzen.

Manchester Uniteds Teammanager Sir Alex Ferguson muss derzeit eine Sperre absetzen.

dpa

Manchester Uniteds Teammanager Sir Alex Ferguson muss derzeit eine Sperre absetzen.

London (dpa) - Trainer Sir Alex Ferguson vom englischen Fußball-Spitzenreiter Manchester United hat das Recht auf «sachliche Kritik» an Schiedsrichtern verteidigt.

«Wenn man nach dem Spiel sagt, was man denkt, ist das ein Problem. Der englische Fußballverband unterstützt Schiedsrichter sehr, und in gewisser Weise bin ich vollkommen dafür», sagte der 69 Jahre alte Erfolgstrainer, der derzeit eine Fünf-Spiele-Sperre wegen Schiedsrichterbeleidigung auf der Tribüne absitzen muss, dem Sportkanal ESPN. «Man muss aber sachliche Kritik üben dürfen.»

Ferguson hatte nach der 1:2-Niederlage seiner Elf am 1. März bei Titelverteidiger FC Chelsea gesagt: «Wir hatten auf einen fairen Schiedsrichter gehofft, oder zumindest auf einen starken, aber das haben wir nicht bekommen.» Dafür war er neben der Sperre auch mit einer Strafzahlung in Höhe von 30 000 Pfund (34 000 Euro) belegt worden. Trotz der Strafe hatte Ferguson zuletzt erneut davon gesprochen, dass in den vergangenen Spielen Schiedsrichter oft gegen ManU entschieden hätten. «Man muss aufpassen, dass man nicht paranoid wird.»

Der Schotte trat seine Strafe am 19. März beim Match gegen die Bolton Wanderers an und muss in der Premier League noch die Spiele gegen West Ham United, FC Fulham und FC Everton aussitzen. Außerdem muss er das englische Pokalhalbfinale am 16. April gegen den Stadtrivalen Manchester City im Wembley-Stadion ebenfalls von der Tribüne aus verfolgen.

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