Am Pranger
Chelsea-Boss Roman Abramowitsch muss Kritik einstecken. Foto: Andy Rain

Chelsea-Boss Roman Abramowitsch muss Kritik einstecken. Foto: Andy Rain

dpa

Chelsea-Boss Roman Abramowitsch muss Kritik einstecken. Foto: Andy Rain

London (dpa) - FC-Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch ist von der englischen Trainer-Vereinigung für seine Vereinspolitik scharf kritisiert worden.

«Nach dem achten Trainer in neun Jahren zu suchen, ist eine ernsthafte Peinlichkeit für den Besitzer, den Club, die Fans und die Liga», sagte der Chef der League Managers Association (LMA), Richard Bevan, dem britischen Sender BBC.

«Was sicher ist: Trotz unbegrenzten Reichtums haben sie es bisher nicht geschafft, einen erfolgreichen Fußballclub aufzubauen», sagte Bevan. Am Vortag war der portugiesische Trainer André Villas-Boas nach nur acht Monaten an der Stamford Bridge entlassen worden.

«Wer auch immer nach ihm kommt, für den wird es die Hölle», sagte Felipe Scolari, der selbst nach sieben Monaten als Chelsea-Coach 2009 rausgeflogen war. «Einige Dinge sind ja bekannt: Etwa, dass der Clubbesitzer eine engere Beziehung zu einigen Spielern als zu dem Trainer hat», sagte der brasilianische Weltmeister-Trainer von 2002.

Der russische Oligarch Abramowitsch ist seit 2003 Besitzer des vierfachen englischen Fußball-Meisters aus West-London.

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