EM-Stadion
Die polnischen Fans freuen sich: endlich kann im Nationalstadion Fußball gespielt werden. Foto: Pawel Supernak

Die polnischen Fans freuen sich: endlich kann im Nationalstadion Fußball gespielt werden. Foto: Pawel Supernak

dpa

Die polnischen Fans freuen sich: endlich kann im Nationalstadion Fußball gespielt werden. Foto: Pawel Supernak

Warschau (dpa) - Zum ersten Spiel kamen sogar Staatspräsident Bronislaw Komorowski und Regierungschef Donald Tusk. Nach monatelangen Verzögerungen beim Stadionbau und wegen Sicherheitsbedenken konnte im neuen Warschauer Nationalstadion endlich Fußball gespielt werden.

Rund 56 000 Fans wollten dem lange ersehnten Ereignis beiwohnen. 100 Tage vor Eröffnung der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine bekamen sie zwar nur ein müdes 0:0 zwischen dem Gastgeber und dem deutschen Gruppengegner Portugal zu sehen. Doch (fast) wichtiger als das sportliche Ergebnis war die Inbetriebnahme der EM-Spielstätte. Hier wird am 8. Juni das Kontinentalturnier mit der Partie zwischen Co-Gastgeber Polen und Griechenland eröffnet.

«Ich habe mich sehr über die Stimmung im Stadion gefreut. Zum ersten Mal war sie richtig gut», sagte Nationaltorhüter Wojciech Szczesny vom FC Arsenal nach dem Remis gegen Cristiano Ronaldo & Co. Die Arena am Ostufer der Weichsel strahlt mit einer rot-weißen Fassade, die einer wehenden polnischen Fahne ähnelt.

«Ich habe immer davon geträumt, dass Warschau einmal so eine Sportstätte bekommt», sagte ein 87 Jahre alter Stadionbesucher. Die Polizei meldete keine Zwischenfälle.

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