Zweikampf
Platz 8 der teuersten Fußball-Transfers: Carlos Teves (hier im weißen Trikot, im Zweikampf mit Yuki Abe). Tevez wechselte 2009 für 55 Millionen Euro von ManU zum Lokalrivalen Manchester City.

Platz 8 der teuersten Fußball-Transfers: Carlos Teves (hier im weißen Trikot, im Zweikampf mit Yuki Abe). Tevez wechselte 2009 für 55 Millionen Euro von ManU zum Lokalrivalen Manchester City.

dpa

Platz 8 der teuersten Fußball-Transfers: Carlos Teves (hier im weißen Trikot, im Zweikampf mit Yuki Abe). Tevez wechselte 2009 für 55 Millionen Euro von ManU zum Lokalrivalen Manchester City.

Manchester/Berlin (dpa) - Vor den Augen von Edin Dzeko hat sich Manchester City im englischen Fußball-Pokal nicht mit Ruhm bekleckert.

Der Top-Club kam in der dritten Runde bei Zweitligist Leicester nur zu einem 2:2, das Torjäger Dzeko nach seinem Abschied aus Wolfsburg laut BBC als Tribünengast verfolgte. James Milner (23.) und sein künftiger argentinischer Sturmpartner Carlos Tevez (45.) drehten noch vor der Pause den schnellen Rückstand durch Sol Bamba (1.) um. Andy King (64.) glich nach einem schweren Patzer von City-Torwart Joe Hart aber aus und sorgte damit für ein Wiederholungsspiel. Dzeko soll sein Debüt am Samstag im Ligaspiel gegen Abstiegskandidat Wolverhampton geben. Meister und Cup- Verteidiger Chelsea fertigte Zweitligist Ipswich daheim mit 7:0 ab und muss Ende Januar bei Liga-Rivale Everton antreten.

Den FC Liverpool brachte auch der einstige Meistermacher nicht auf Anhieb zurück in die Erfolgsspur. Rückkehrer Kenny Dalglish, der erst am Samstag Coach Roy Hodgson beerbte, schied mit den «Reds» im Duell der englischen Rekordchampions gleich bei seinem ersten Einsatz aus. Beim Premier-League-Primus Manchester United verdarb Ryan Giggs mit einem umstrittenen Foulelfmeter in der zweiten Minute zum 1:0 (1:0)- Sieg den Einstand. «Natürlich war das ein Elfmeter», sagte der für United stürmende ehemalige Leverkusener Dimitar Berbatow. «Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht so leicht falle», betonte der Bulgare.

Dagegen konnte sich Tottenham Hotspur trotz des fehlgeschlagen Pflichtspiel-Comebacks von Englands ehemaligem Nationalmannschaftskapitän trösten. Nicht nur, dass David Beckham in den kommenden vier Wochen allein mit seiner Präsenz auf dem Trainingsplatz den Spurs weiteren Schwung verleihen soll, setzten sich die Londoner im nationalen Cup-Wettbewerb mit 3:0 vor heimischer Kulisse gegen Charlton Athletic durch.

Noch vor der Partie beendete der Verein das Spekulations-Hickhack um ein zweimonatiges Pflichtspiel-Engagement von Beckham. Die Rückkehr auf den Platz in die Premier League bleibt zwar aus, dafür darf Beckham mit den Spurs bis zum 10. Februar trainieren. «Es ist wichtig, dass ich mein hohes Fitness-Level während der MLS-Pause halte», erklärte Beckham am Sonntag auf der Hotspur-Homepage.

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