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Wladimir Putin im Gespräch mit Joseph Blatter. Foto: Alexei Druginyn

Wladimir Putin im Gespräch mit Joseph Blatter. Foto: Alexei Druginyn

dpa

Wladimir Putin im Gespräch mit Joseph Blatter. Foto: Alexei Druginyn

Sotschi (dpa) - FIFA-Präsident Joseph Blatter hat Forderungen nach einem Boykott der WM 2018 in Russland bei einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin erneut zurückgewiesen.

Wer nicht glücklich sei mit dem Austragungsort, solle daheimbleiben, sagte der Chef des Fußball-Weltverbands am Montag der Agentur Interfax zufolge im russischen Schwarzmeerkurort Sotschi. Er sei sicher, dass die Veranstaltung in drei Jahren ein «Fünf-Sterne-Turnier» werde.

Zuletzt waren vor allem von westlichen Politikern Forderungen laut geworden, Russland müsse - etwa wegen der Ukraine-Krise - die Gastgeberrolle entzogen werden. Die WM findet vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 in elf Städten statt. Die Qualifikationsgruppen werden am 25. Juli in Putins Heimatstadt St. Petersburg ausgelost.

Blatter lobte bei dem Treffen mit dem Präsidenten die russischen Vorbereitungen. Er könne sich an keine WM in den vergangenen rund 40 Jahren erinnern, bei der die Planungen so präzise verlaufen wären.

Vor kurzem hatte jedoch Russlands Sportminister Witali Mutko eingeräumt, dass die Bauarbeiten nicht bei allen Stadien im Zeitplan seien. Wegen der Wirtschaftskrise in Russland hatte Mutko auch Sparmaßnahmen bei Sitzplätzen in Stadien und bei Hotels angekündigt.

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