FIFA-Präsident
FIFA-Chef Joseph Blatter bei der Pressekonferenz in Zürich. Foto: Ennio Leanza

FIFA-Chef Joseph Blatter bei der Pressekonferenz in Zürich. Foto: Ennio Leanza

dpa

FIFA-Chef Joseph Blatter bei der Pressekonferenz in Zürich. Foto: Ennio Leanza

Zürich (dpa) - Trotz der Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine hat sich FIFA-Boss Joseph Blatter entschieden gegen einen Boykott der WM-Endrunde 2018 ausgesprochen.

«Die WM wird 2018 in Russland stattfinden. Sie arbeiten an den Problemen. Ein Boykott hat noch nie zu etwas geführt», meinte Blatter und ergänzte: «Der Fußball ist eine stärkere Bewegung als alle anderen Bewegungen.»

Zuletzt war es im Zuge des Ukraine-Konflikts auch verstärkt aus der Politik zu Boykottforderungen gekommen. Blatter beansprucht dagegen die Autonomie des Sports. «Wir sind völlig unabhängig von irgendwelchen politischen Interessen. Die politischen Autoritäten dürfen nicht in die Autonomie des Sports eingreifen», forderte der Schweizer, der sich damit auf einer Linie mit dem Internationalen Olympischen Komitee sieht.

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