Gilbert Bodart, der frühere Trainer vom Club La Louvière, muss sich vor Gericht verantworten. Foto: Julien Warnand
Gilbert Bodart, der frühere Trainer vom Club La Louvière, muss sich vor Gericht verantworten. Foto: Julien Warnand

Gilbert Bodart, der frühere Trainer vom Club La Louvière, muss sich vor Gericht verantworten. Foto: Julien Warnand

dpa

Gilbert Bodart, der frühere Trainer vom Club La Louvière, muss sich vor Gericht verantworten. Foto: Julien Warnand

Brüssel (dpa) - Der belgische Fußball-Prozess mit 31 Angeklagten hat begonnen. Zum Auftakt der Verhandlungen kamen mehrere Ex-Spieler und Funktionäre am Montag nach Brüssel, berichtete die Nachrichtenagentur Belga.

Die Beschuldigten müssen sich vor dem Strafgericht wegen Bestechung, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Geldwäsche und Erpressung verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, zwischen 2004 und 2006 zahlreiche Spiele der ersten und zweiten belgischen Fußball-Liga manipuliert zu haben. Die Verhandlungen werden mehrere Wochen lang dauern.

Mehrere Anwälte kritisierten laut Belga, dass der Prozess erst zehn Jahre nach den Vorfällen startete. Vor Gericht erschien unter anderem der frühere Trainer vom Club La Louvière, Gilbert Bodart. Es kamen auch die Ex-Spieler Cliff Mardulier und Olivier Suray und der frühere Fußball-Vermittler Pietro Allatta.

Im Zentrum des Skandals standen die Vereine Lierse SK und La Louvière. Als Schlüsselfigur gilt der Chinese Ye Zehun, der mehrere Spiele «gekauft» haben soll. Er fehlt allerdings bei dem Prozess. Der Mann ist nach früheren Angaben seit Jahren untergetaucht und wird mit internationalem Haftbefehl gesucht.

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