Barça-Chef
Barcelonas Präsident Josep Maria Bartomeu bei der Pressekonferenz. Foto: Toni Albir

Barcelonas Präsident Josep Maria Bartomeu bei der Pressekonferenz. Foto: Toni Albir

dpa

Barcelonas Präsident Josep Maria Bartomeu bei der Pressekonferenz. Foto: Toni Albir

Barcelona (dpa) - Der Präsident des von Krisenberichten erschütterten spanischen Fußballclubs FC Barcelona, Josep Bartomeu, hat für Ende der laufenden Saison vorgezogene Wahlen angekündigt.

Mit dieser Maßnahme wolle er zum «Abbau der Spannungen im Verein» beitragen, erklärte Bartomeu in Barcelona. Medienberichte über einen Konflikt zwischen Barça-Superstar Lionel Messi und Trainer Luis Enrique spielte der 51-Jährige herunter. Er sehe einen «glücklichen» Messi, versicherte der Clubboss.

Bartomeu, seit dem Rücktritt von Sandro Rosell im Januar 2014 im Amt, hatte nach einer 0:1-Ligapleite bei Real Sociedad San Sebastián Fußball-Direktor Andoni Zubizarreta entlassen. Durch die Niederlage hatten die Katalanen den Sprung an die Spitze der Liga verpasst. Mit 38 Punkten bleiben sie einen Zähler hinter Erzrivale Real Madrid. Messi hatte zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen und war erst nach der Pause eingewechselt worden.

Am Montag war der 27-jährige Argentinier dann dem Training wegen einer Magenverstimmung ferngeblieben. Daraufhin überschlugen sich in den spanischen Medien die Berichte über ein heftiges Zerwürfnis zwischen Messi und Luis Enrique. Der Coach beteuerte am Mittwoch allerdings: «Ich habe mit keinem Spieler Probleme.»

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