Konsequent
FCB-Präsident Uli Hoeneß erneuert seine Kritik an der Blatter-Wahl.

FCB-Präsident Uli Hoeneß erneuert seine Kritik an der Blatter-Wahl.

dpa

FCB-Präsident Uli Hoeneß erneuert seine Kritik an der Blatter-Wahl.

Berlin (dpa) - Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat seine scharfe Kritik an Theo Zwanziger erneuert und Reformen beim Fußball-Weltverband FIFA gefordert.

«Ich verstehe einfach nicht, dass er bei all den fragwürdigen Fakten, die auf dem Tisch lagen, verkündet, Blatter zu wählen», sagte Hoeneß in einem Interview des Nachrichtenmagazins «Stern» über den Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Zwanziger hätte ein Zeichen setzen können, wenn er gesagt hätte, dass er den amtierenden FIFA-Präsidenten Joseph Blatter nicht wähle, meinte der frühere Manager des deutschen Rekordmeisters aus München. «Diese Chance hat er vertan.» Auch Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte das neue FIFA-Exekutivmitglied Zwanziger wegen dessen Votums für Blatter deutlich kritisiert. Der DFB-Chef hatte die Vorwürfe als «nicht nachvollziehbar» bezeichnet.

Wegen der FIFA-Korruptionsaffäre werde der FC Bayern so lange Kritik üben, «bis sich etwas ändert», sagte Hoeneß. «Wir als seriöser Club tun da nicht so, als fühlten wir uns von der FIFA noch gut repräsentiert.» Es seien «zu viele krumme Dinger» gelaufen. «Wer wegschaut, macht sich mitschuldig», betonte Hoeneß.

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