Ottmar Hitzfeld
Sieht die Glaubwürdigkeit des Fußballs gefährdet: Ex-Bundesliga-Trainer Ottmar Hitzfeld. Foto: Marius Becker

Sieht die Glaubwürdigkeit des Fußballs gefährdet: Ex-Bundesliga-Trainer Ottmar Hitzfeld. Foto: Marius Becker

dpa

Sieht die Glaubwürdigkeit des Fußballs gefährdet: Ex-Bundesliga-Trainer Ottmar Hitzfeld. Foto: Marius Becker

Stuttgart (dpa) - Ottmar Hitzfeld sieht die Rolle des vom IOC lebenslang gesperrten Witali Mutko als Chef-Organisator der Fußball-WM in Russland äußerst kritisch.

«Ich glaube, in Deutschland oder unseren Nachbarländern wäre so etwas nicht möglich. Aber in Russland gelten vielleicht noch andere Gesetze», sagte der 68-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. «Das ist schade für den Sport und generell für den Fußball. Weil die Glaubwürdigkeit des Sports leidet darunter.»

Wegen seiner aktenkundigen maßgeblichen Verwicklung in russisches Staatsdoping bei den Winterspielen 2014 war Mutko vom IOC für immer von allen Olympischen Spielen ausgeschlossen worden.

Gerade jetzt wäre es laut Hitzfeld daher wichtig, wenn der Fußball-Weltverband FIFA ein Bezug auf Mutko «eine klare Strategie» hätte. «Aber gerade die FIFA hat ja schon seit einiger Zeit ihre eigenen Probleme», sagte er ehemalige Erfolgscoach von Borussia Dortmund und des FC Bayern München.

Jedoch gab es jüngst Medienberichte, wonach Mutko aufgrund des immer größer werdenden Drucks zumindest seinen Posten als Chef des russischen Fußballverbandes RFS ausgeben könnte. Demnach dürfte Mutko seinen Rücktritt bei einer Verbandssitzung ankündigen, die am Montag stattfinden soll.

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