Uli Hoeneß und Dietrich Mateschitz
Bayern-Präsident Uli Hoeneß (l) und Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz wollen über das Hallen-Projekt in München sprechen. Fotos: Sven Hoppe, Erwin Scheriau Foto: Sven Hoppe, Erwin Scheriau

Bayern-Präsident Uli Hoeneß (l) und Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz wollen über das Hallen-Projekt in München sprechen. Fotos: Sven Hoppe, Erwin Scheriau Foto: Sven Hoppe, Erwin Scheriau

dpa

Bayern-Präsident Uli Hoeneß (l) und Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz wollen über das Hallen-Projekt in München sprechen. Fotos: Sven Hoppe, Erwin Scheriau Foto: Sven Hoppe, Erwin Scheriau

München (dpa) - Uli Hoeneß hat die Pläne für ein gemeinsames Hallenprojekt in München mit dem österreichischen Milliardär und Unternehmer Dietrich Mateschitz konkretisiert.

«Eins ist jetzt schon klar: Wenn wir zusammenkommen sollten, werden wir ein Mieter sein in seiner Halle», sagte der Präsident des FC Bayern.

In der rund 10 000 Zuschauer fassenden Arena sollen nach den Plänen von Mateschitz von 2019 an neben dem von ihm finanzierten deutschen Eishockey-Meister EHC Red Bull München auch die Basketballer des FC Bayern spielen. Der Red-Bull-Chef Mateschitz hatte zu Jahresbeginn angekündigt, für 100 Millionen Euro eine Arena im Olympiapark von 1972 «vorfinanzieren» zu wollen. Als «Motor des ganzen Projektes» bezeichnete der 72-Jährige in den «Salzburger Nachrichten» Hoeneß.

Mateschitz ist im Fußball mit Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig auch ein neuer Konkurrent des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München. Ein 100-Millionen-Projekt könnte der FC Bayern Basketball «nie stemmen», betonte Hoeneß. Der 65-Jährige kündigte an, in Kürze mit seinen Münchner Präsidiumskollegen nach Salzburg zu Mateschitz zu reisen, um über das Hallen-Projekt zu sprechen.

Die Basketballer des FC Bayern spielen aktuell im Münchner Audi Dome, der 6700 Zuschauer fasst. Etwas mehr als 6000 Fans können die Eishockeypartien der EHC-Cracks im alten Eisstadion im Münchner Olympiapark verfolgen.

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