Der Geschäftsführer vom VfL Wolfsburg erwartet nach der EM einen Schub für die Frauen-Bundesliga. Foto: Arne Dedert
Der Geschäftsführer vom VfL Wolfsburg erwartet nach der EM einen Schub für die Frauen-Bundesliga. Foto: Arne Dedert

Der Geschäftsführer vom VfL Wolfsburg erwartet nach der EM einen Schub für die Frauen-Bundesliga. Foto: Arne Dedert

dpa

Der Geschäftsführer vom VfL Wolfsburg erwartet nach der EM einen Schub für die Frauen-Bundesliga. Foto: Arne Dedert

Wolfsburg (dpa) - Thomas Röttgermann, Geschäftsführer des Triple-Siegers VfL Wolfsburg, hat den Einzug der deutschen Fußball-Frauen in das EM-Finale als einen «hervorragenden Erfolg» bezeichnet. Der VfL-Manager erwartet einen Schub für die kommende Bundesliga-Saison.

«Erfolge der Nationalmannschaft wirken sich immer positiv für die Vereine aus. Die Neugier auf neue Spielerinnen wird dadurch anwachsen», erklärte Röttgermann am Donnerstag im Trainingslager der Wolfsburger Herren in Bad Ragaz.

«Ich bin auch etwas stolz, dass in Nadine Keßler und Lena Goeßling zwei Wolfsburger Spielerinnen einen Anteil am 1:0-Sieg gegen Schweden hatten», fügte Röttgermann hinzu. Die VfL-Frauen hatten vorige Saison unter der Regie von Trainer Ralf Kellermann die Champions League, die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal gewonnen. Mit Blick auf die gute TV-Einschaltquote von mehr als acht Millionen Zuschauern im ZDF sagte der Geschäftsführer: «Die mediale Rückmeldung bei der Frauen-EM ist bemerkenswert.»

Röttgermann lehnte es konsequent ab, die Frauen-EM mit einem großen Männer-Turnier zu vergleichen. Public Viewing oder beflaggte Autos auf den Straßen wie vor einem Jahr bei der Männer-EM in Polen und der Ukraine gibt es bei dem Frauen-Turnier nicht. «Man muss aufhören mit diesen Vergleichen. Das ist absurd. Frauenfußball ist Frauenfußball und kein Männerfußball», argumentierte der VfL-Geschäftsführer.

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