Münster (dpa) - Das kleinste Team der Frauenfußball-Weltmeisterschaft, Äquatorial-Guinea, wechselt nur kurz nach der Ankunft in Deutschland sein Quartier.

Der afrikanische Vizemeister zieht von Münster nach Bitburg in der Eifel um, wie Mannschaftsbetreuer Pantaléon Mayiboro und das WM-Organisationskomitee in Frankfurt/Main der Nachrichtenagentur dpa bestätigten.

«Dort haben sie alle Möglichkeiten, die sie brauchen. Sie sind glücklich», so Mayiboro. Zur Überraschung der WM-Organisatoren war die 32-köpfige Delegation auf eigene Planung als erste Gastmannschaft angereist. In Münster stellte sich heraus, dass die Trainingsbedingungen schlechter waren als in Äquatorial-Guinea. «Mit dem Hotel waren die Mädchen zufrieden. Die Mannschaft vermisste jedoch eine Anlage mit Schwimmbad und Kraftraum», sagte Mayiboro.

Das alles finden sie in der Sportschule Bitburg vor, wo die Mannschaft auf Vermittlung des WM-OKs jetzt bis zum 20. Juni bleiben kann. Dort trainierte zuletzt noch das deutsche Team. «Die Mannschaft kann sich jetzt unter Topbedingungen auf die WM vorbereiten», sagte WM-OK-Sprecher Jens Grittner.

Äquatorial-Guinea erlebt seine WM-Premiere am 29. Juni gegen Norwegen in Augsburg und ist mit knapp 700 000 Einwohnern das bisher kleinste Teilnehmer-Land in einer Frauen-WM. Der Neuling trifft in der Gruppe D außerdem auf Australien und Brasilien.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer