US-Nationalspielerin Abby Wambach wird keine Vereinssaison spielen können. Foto: Federico Gambarini
US-Nationalspielerin Abby Wambach wird keine Vereinssaison spielen können. Foto: Federico Gambarini

US-Nationalspielerin Abby Wambach wird keine Vereinssaison spielen können. Foto: Federico Gambarini

dpa

US-Nationalspielerin Abby Wambach wird keine Vereinssaison spielen können. Foto: Federico Gambarini

Boston (dpa) - Die Fußball-Frauen der USA haben bei den Vorbereitungen auf ihren Olympia-Hattrick einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Die heimische Profiliga (WPS) sagte die Saison 2012 komplett ab.

Grund für die radikale Maßnahme sind gravierende Rechtsstreitigkeiten der Liga mit einem früheren Clubeigentümer. «Das war eine sehr schwere Entscheidung, aber wir als Besitzer meinen, dass es die wirtschaftlich beste für die Liga zum derzeitigen Zeitpunkt ist», sagte der Club-Chef von Sky Blue FC in einer Mitteilung auf der Verbandshomepage.

Die Vizeweltmeisterinnen um Abby Wambach und Hope Solo haben somit keine Möglichkeit, sich in einem regulären Liga-Betrieb unter Wettkampfbedingungen auf die Olympischen Spiele in London (27. Juli - 12. August) vorzubereiten. Die Qualifikation für die Spiele hatte das Team erst in der Vorwoche perfekt gemacht. In Peking 2008 und Athen 2004 hatte das US-Team jeweils Gold geholt.

Die Auszeit in der WPS nach drei Spielzeiten ist nach dem Scheitern der Vorgängerliga WUSA ein erneuter Dämpfer für den professionellen Frauenfußball in den USA. Nach WPS-Planungen sollen 2013 wieder die fünf existierenden Teams den Spielbetrieb aufnehmen. «Wir glauben fest daran, dass es auf der Weltkarte des Sports einen Platz für Profi-Frauenfußball gibt», sagte WPS-Chefin Jennifer O'Sullivan.

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