Schwedens Trainerin Pia Sundhage ist trotz der Halbfinalniederlage gegen Deutschland stolz auf ihre Spielerinnen. Foto: Carmen Jaspersen
Schwedens Trainerin Pia Sundhage ist trotz der Halbfinalniederlage gegen Deutschland stolz auf ihre Spielerinnen. Foto: Carmen Jaspersen

Schwedens Trainerin Pia Sundhage ist trotz der Halbfinalniederlage gegen Deutschland stolz auf ihre Spielerinnen. Foto: Carmen Jaspersen

dpa

Schwedens Trainerin Pia Sundhage ist trotz der Halbfinalniederlage gegen Deutschland stolz auf ihre Spielerinnen. Foto: Carmen Jaspersen

Göteborg (dpa) – Trotz des verpassten Finaleinzugs bei der Heim-Europameisterschaft ist Schwedens Trainerin Pia Sundhage zufrieden mit ihrer Mannschaft.

«Ich habe den Mädchen gesagt, dass sie ihr Bestes gegeben haben, ihr Allerbestes. Sie hätten es nicht besser machen können», sagte Sundhage nach dem Aus gegen die deutschen Fußballfrauen dem Fernsehsender TV4.

«Mit etwas Glück hätten wir das 0:1 ausgleichen können, dann hätte das Spiel wenigstens länger gedauert», erklärte die Trainerin weiter. Die Mannschaft des Gastgebers hatte nach dem Rückstand auf den Ausgleich gedrängt und durch Starstürmerin Lotta Schelin sogar ein Tor erzielt, das die Schweizer Schiedsrichterin Esther Staubli aber wegen eines vorangegangenen Foulspiels nicht anerkannt hatte.

«Es ist wirklich schwer, die EM auf diese Weise zu verlassen. Wir sind sehr enttäuscht», sagte Schelin. Auch ihre Nationalmannschaftskolleginnen konnten die Niederlage nur schwer verkraften. «Ich denke, es ist unfair», sagte Mittelfeldspielerin Caroline Seeger mit Tränen in den Augen dem Fernsehsender TV4.

Die schwedische Presse zeigte sich gnädig mit der Frauen-Elf. «Deutschland war zu schwierig – wie immer», schrieb das Svenska Dagbladet. In dem Kommentar sah die Zeitung die schwedischen Frauen als die wahren Sieger an: «Ich habe nie zuvor gesehen, dass Schweden so angreift, so kompromisslos ist gegen ein so wehrhaftes Team.»

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