Olympiastadion
Im Münchner Olympiastadion können Zuschauer nur noch selten Fußballspiele verfolgen. Foto: Frank Maechler

Im Münchner Olympiastadion können Zuschauer nur noch selten Fußballspiele verfolgen. Foto: Frank Maechler

dpa

Im Münchner Olympiastadion können Zuschauer nur noch selten Fußballspiele verfolgen. Foto: Frank Maechler

München (dpa) - Im Frühjahr herrscht Fußball-Euphorie in München - davon sollen auch die Frauen profitieren. Schon zwei Tage vor dem Champions-League-Finale der Männer in der Allianz Arena steht am 17. Mai das Königsklassen-Endspiel der Frauen auf dem Programm.

Sieben Jahre nach dem Auszug der beiden Münchner Traditionsclubs FC Bayern und TSV 1860 wird das ruhmreiche Olympiastadion damit erstmals wieder zur Herberge eines offiziellen Fußballspiels. «Das Olympiastadion ist europaweit einzigartig. Wir sind stolz auf diesen Austragungsort», sagte UEFA-Wettbewerbsdirektor Giorgio Marchetti bei einer Pressekonferenz des Europäischen Fußball-Verbandes (UEFA) in München.

Die letzte offizielle Begegnung im ruhmreichen Olympiastadion liegt lange zurück: Am 14. Mai 2005 traf der FC Bayern vor seinem Umzug in die Allianz Arena auf den 1. FC Nürnberg - 63 000 Anhänger sahen damals beim 6:3 des Rekordmeisters gleich neun Tore. An Christi Himmelfahrt 2012 wird die Arena rund 50 000 Zuschauern Platz bieten. «Wir wollen vor allem viele Familie mit Kindern für dieses Spiel gewinnen. Deshalb werden die Preise erschwinglich sein», betonte der Italiener Marchetti. Tickets sind seit Freitag online bereits ab 7 Euro zu erwerben, zudem gibt es noch günstigere Gruppenkarten.

Chancen auf den Einzug ins Champions-League-Endspiel haben auch die beiden deutschen Halbfinalisten 1. FFC Frankfurt und Turbine Potsdam. «Im Frauenfußball ist es nicht selbstverständlich, dass man in einem Stadion mit so viel Geschichte spielen darf», lobte DFB-Direktorin und UEFA-Botschafterin Steffi Jones. Marchetti kommentierte: «Das Frauen-Finale gewinnt immer mehr an Bedeutung.»

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