Wolfsburgs Spielerin Nadine Kessler entschloss sich, trotz des Todes von Malanda nach Zürich zu reisen. Foto: Patrick Seeger
Wolfsburgs Spielerin Nadine Kessler entschloss sich, trotz des Todes von Malanda nach Zürich zu reisen. Foto: Patrick Seeger

Wolfsburgs Spielerin Nadine Kessler entschloss sich, trotz des Todes von Malanda nach Zürich zu reisen. Foto: Patrick Seeger

dpa

Wolfsburgs Spielerin Nadine Kessler entschloss sich, trotz des Todes von Malanda nach Zürich zu reisen. Foto: Patrick Seeger

Zürich (dpa) - Der Unfalltod des belgischen Fußball-Profis Junior Malanda hat für Wolfsburgs Nationalspielerin Nadine Keßler und VfL-Frauencoach Ralf Kellermann die Teilnahme an der Weltfußballer-Gala in Zürich überschattet.

«Es ist natürlich keine einfache Situation für den Verein und die Mitarbeiter. Wir sind in Wolfsburg wie eine große Familie. Wir haben lange überlegt, ob Nadine Kessler und ich an dieser Gala teilnehmen werden», sagte Kellermann am Montag bei einer Pressekonferenz im Kongresshaus.

Der Tod des 20 Jahre alten Mittelfeldspielers, der am Samstag bei einem Autounfall verunglückt war, sei «eine Tragödie und ein Schock» für alle beim VfL Wolfsburg gewesen, berichtete Kellermann. Er zählte beim Ballon d'Or zu den drei Finalisten bei der Wahl zum Trainer des Jahres im Frauenfußball. Die 26 Jahre alte Keßler hoffte auf den Titel als Weltfußballerin. «Wir glauben, dass es im Sinne von Junior Malanda ist, dass wir hier sind», erklärte Kellermann: «Wir sind gerne hier, aber es ist uns gerade nicht zum Feiern zumute.»

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