Beifall
Silvia Neid mit der FIFA-Auszeichnung.

Silvia Neid mit der FIFA-Auszeichnung.

dpa

Silvia Neid mit der FIFA-Auszeichnung.

Zürich (dpa) - Ob José Mourinho als ausgewiesener Freund des Frauenfußballs gilt, ist nicht überliefert und scheint eher zweifelhaft. Dennoch klatschte der exzentrische Portugiese freundlich, als Silvia Neid als FIFA-Trainerin des Jahres ausgezeichnet wurde.

Die 46 Jahre alte Bundestrainerin und Weltmeister-Macherin durfte bei der FIFA-Gala mit dem siegreichen Trainer das Podium im Festsaal des Züricher Kongresshauses betreten. «Das tut nicht nur gut, sondern ist auch ein Ansporn für mich», sagte Neid - natürlich nicht ohne ausführlich ihr Team zu loben, ohne das eine solche Einzelehrung niemals möglich gewesen wäre. Erstmals hatte der Fußball-Weltverband in diesem Jahr die Trophäen für die Trainerin und den Trainer des Jahres ins Programm genommen.

Dass die Wahl auf Neid fiel, überrascht nicht. Mit 24,06 Prozent der Stimmen setzte sie sich vor der deutschen U-20-Trainerin Maren Meinert (18,26) und der Schwedin Pia Sundhage (11,68) durch. «Silvia Neid: Kompetenz, Eleganz und Erfolg», titelte die FIFA in ihrer Hochglanzbroschüre. Neid nutzte die große internationale Bühne und warb im schulterfreien schwarzen Kleid für die Frauen-WM in Deutschland in diesem Jahr. «Das wird meiner ohnehin schon großen Motivation für die Heim-WM noch einen Tick draufsetzen», sagte sie.

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