Patrizia Pullano
Patrizia Pullano, WZ.

Patrizia Pullano, WZ.

Bischof, Andreas (abi)

Patrizia Pullano, WZ.

Es ist Zeit, eine Lanze zu brechen für Frauenfußball mit all seinen weiblichen Klischees – anstatt diese immer wegzureden oder zu leugnen. Mal ehrlich, was ist dagegen einzuwenden, dass unsere Nationalspielerinnen sich vor jeder Partie schminken und frisieren?

Nebenbei bemerkt stehen ihnen italienische oder portugiesische Nationalspieler mit zurückgegelten Haaren da in nichts nach. Und ja, deutsche Fußball-Mädels sehen knapp bekleidet im Playboy klasse aus – als wenn noch nie ein männlicher Fußballkollege nur mit knappen Höschen bekleidet für Unterwäsche Werbung gemacht hätte. Was den Herren der Fußball-Schöpfung noch nicht gelungen ist – und ich bin mir sicher, darauf sind sie neidisch: als Barbie in den Regalen zu stehen. Auch das mag ein Frauen-Klischee erfüllen.

Ja, Mädchen spielen gerne mit Puppen – aber eben auch mit Bällen. Unsere Nationalspielerinnen können beides: den Ball dribbeln und trotzdem weiblich sein. Und das ist auch gut so.

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