Bis zu 18 Millionen Zuschauer sahen den 2:1-Sieg gegen Kanada.

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Kyle Berger ist Koordinator für die Fußballerinnen bei der Borussia.

Kyle Berger ist Koordinator für die Fußballerinnen bei der Borussia.

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Kyle Berger ist Koordinator für die Fußballerinnen bei der Borussia.

Berlin. Doris Fitschen griff in aller Frühe zum Telefon und wählte die Nummer von NDR-Mann Carsten Flügel. „Was ich dann gehört habe, ist der Wahnsinn. Das freut mich total“, grinste die Teammanagerin der deutschen Fußballerinnen.

15,37 Millionen Zuschauer hatten in der ARD durchschnittlich den deutschen WM-Auftakt gegen Kanada verfolgt. In der Spitze sogar mehr als 18 Millionen. Marktanteil: 60,1 Prozent – ein Rekordwert. Bei den männlichen Zuschauern über 65 Jahren lag die Quote bei 79 Prozent.

Die bisher beste Einschaltquote hatte das WM-Finale 2003 zwischen Deutschland und Schweden (2:1) mit 10,48 Millionen Zuschauern. „Ich konnte das gar nicht glauben. Im Stadion waren doch schon 75 000“, sagte Linda Bresonik am Montag mit einem glücklichen Grinsen.

Man merkte allen an: Sie sind Teil eines großen Aufbruchs, und jeder Tag dieser WM ist ein Schritt nach vorn. Steffi Jones, die OK-Chefin befand: „Selbst unsere optimistischen Erwartungen wurden übertroffen.“

Das erste WM-Spiel zwischen Frankreich und Nigeria (1:0) schauten 3,21 Millionen Fans (19,9 Prozent) an. Zum Vergleich: Die DFB-Männer hatten beim Auftakt der Heim-WM 2006 gegen Costa Rica 20,06 Millionen vor den Fernseher gelockt.

Deutlich wurde gestern auch, dass der knappe Spielausgang gegen Kanada (2:1) die WM-Stimmung positiv befeuert haben dürfte. „So sieht wenigstens jeder, dass es kein Selbstläufer wird. Und wir hart arbeiten müssen“, sagten Fitschen und Bresonik im Einklang.

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