Schwedens Trainer Thomas Dennerby sieht in der Körpergröße seiner Mannschaft keinen Vorteil.
Schwedens Trainer Thomas Dennerby sieht in der Körpergröße seiner Mannschaft keinen Vorteil.

Schwedens Trainer Thomas Dennerby sieht in der Körpergröße seiner Mannschaft keinen Vorteil.

dpa

Schwedens Trainer Thomas Dennerby sieht in der Körpergröße seiner Mannschaft keinen Vorteil.

Frankfurt/Main (dpa) - Japans Trainer Norio Sasaki glaubt, dass das WM-Halbfinale gegen Schweden im Kopf der Spielerinnen entschieden wird.

«Wer mehr ins Finale will, der wird gewinnen», sagte er am Dienstag in Frankfurt. Sasaki hofft, dass sein Fußball-Team aus den Olympischen Spielen von Peking gelernt hat, als die Japanerinnen Vierte geworden waren. Dort hätten seine Spielerinnen nur deshalb keine Medaille gewonnen, weil sie sich schon mit der Halbfinalteilnahme zufriedengegeben hätten. «Die Anderen wollten Gold. Eine Mannschaft muss immer den Willen haben, ganz nach vorne zu kommen.»

Dagegen setzt Gegner Schweden auf gute Laune: Trainer Thomas Dennerby sieht die Stimmung in der Mannschaft als Schlüssel zum Erfolg. «Das meine ich ganz ernst: Wenn du dich gut fühlst, dann spielst du auch gut. Immer wenn ich die Spielerinnen singen und tanzen sehe, fühle ich mich auch gut.» Weniger gut fühlte sich dagegen sein Star Lotta Schelin. Wegen einer Erkältung konnte die Torjägerin von Olympique Lion beim Abschlusstraining nur ein Laufprogramm absolvieren. Fieber habe sie aber nicht.

Der Schweden-Coach war bemüht, den Größenvorteil seiner Spielerinnen - die im Durchschnitt größte Mannschaft im Turnier spielt gegen die kleinste - nicht überzubewerten. «Gucken Sie sich Messi an. Größe ist nicht der entscheidende Faktor», sagte er den Journalisten. «Das ist hier kein Basketball.»

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