Michel Platini
Die UEFA setzt vorerst keinen Vertreter für Michel Platini ein. Foto: Tatjana Zenkowisch

Die UEFA setzt vorerst keinen Vertreter für Michel Platini ein. Foto: Tatjana Zenkowisch

dpa

Die UEFA setzt vorerst keinen Vertreter für Michel Platini ein. Foto: Tatjana Zenkowisch

Nyon (dpa) - UEFA-Präsident Michel Platini wehrt sich gegen die 90-Tages-Sperre durch die FIFA-Ethikhüter und wird Einspruch gegen die Sanktion einlegen.

«Ich weise alle Anschuldigungen, die bloßer Anschein und erstaunlich vage sind, gegen mich zurück», teilte der Franzose mit. «Ich weigere mich, zu glauben, dass dies eine hastige politische Entscheidung ist, die getroffen wurde, um einen lebenslangen Anhänger dieses Spiels zu beflecken oder meine Kandidatur als FIFA-Präsident zu zerstören.»

Aufgrund des Einspruchs von Platini nominierte das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union am Donnerstagabend vorerst keinen Interimschef und unterstützt stattdessen den Franzosen.

Dem UEFA-Exko sei «bewusst, dass der UEFA-Präsident sofort alle notwendigen Schritte unternehmen wird, um gegen die Entscheidung der FIFA-Ethikkommission Einspruch einzulegen und sich zu rehabilitieren», heißt es in einer Mitteilung. Aktuell kann Platini allerdings durch das Urteil der rechtssprechenden Kammer des FIFA-Ethikgremiums nicht die UEFA-Geschäfte führen.

Es brauche «eine sehr schnelle finale Entscheidung», erklärte das Exko, dem auch DFB-Präsident Wolfgang Niersbach angehört. Am Donnerstag kommende Woche kommt die UEFA-Exekutive in Nyon zu einem Dringlichkeitstreffen zusammen.

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