Kandidat
Gianni Infantino wirbt in Teheran um die Stimme Irans bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten. Foto: Andy Rain

Gianni Infantino wirbt in Teheran um die Stimme Irans bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten. Foto: Andy Rain

dpa

Gianni Infantino wirbt in Teheran um die Stimme Irans bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten. Foto: Andy Rain

Teheran (dpa) - UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino ist in Teheran eingetroffen und wirbt um Irans Stimme für seine Kandidatur als Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA.

«Ich bin einer der Kandidaten, und es ist daher logisch, dass ich diesbezüglich auch in den Iran reise», sagte Infantino laut iranischen Medien. Im Iran habe er viele Freunde, und außerdem sei das Land auch im Fußball die Nummer eins in Asien.

Laut Fußballexperten hat Infantino Irans Stimme fast sicher, da das Land definitiv nicht Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa aus Bahrain wählen würde. Neben diversen technischen Differenzen mit dem Präsidenten der asiatischen Konföderation AFC in den vergangenen Jahren bestehen auch langfristige politische Spannungen mit Bahrain. Im Januar hat Manama sogar die diplomatischen Beziehungen zu Teheran abgebrochen.

Unterdessen scheinen immer mehr afrikanische Verbände der klaren Wahlempfehlung ihrer Konföderation für Scheich Salman zu folgen. Liberias Verbandschef Musa Bility hatte gesagt, dass mindestens 26 der 54 afrikanischen Nationen nicht al Chalifa wählen werden. Dies könnte vor allem Infantino zugute kommen. Der Schweizer gilt neben Scheich Salman als aussichtsreichster Anwärter. Neben Infantino, Scheich Salman und Prinz Ali bin al-Hussein stehen bei der Wahl des Nachfolgers von Joseph Blatter am 26. Februar noch der Franzose Jérôme Champagne und Tokyo Sexwale aus Südafrika zur Wahl.

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