Gescheitert
David Ginola konnte die Kriterien für eine Kandidatur nicht erfüllen. Foto: Gerry Penny

David Ginola konnte die Kriterien für eine Kandidatur nicht erfüllen. Foto: Gerry Penny

dpa

David Ginola konnte die Kriterien für eine Kandidatur nicht erfüllen. Foto: Gerry Penny

Zürich (dpa) - David Ginola hat die Kriterien für eine Kandidatur um das Präsidentenamt des Fußball-Weltverbandes FIFA wie erwartet nicht erfüllen können.

Der französische Ex-Profi räumte sein Scheitern ein und wird bei der Wahl am 29. Mai Amtsinhaber Joseph Blatter nicht herausfordern können.

«Ich muss zu dem Schluss kommen, dass ich bis zum Fristende nicht die Bestätigung für fünf Nominierungen bekommen habe und ich daher leider nicht in der Lage bin, meine FIFA-Präsidentschaftskandidatur aufrecht zu halten», teilte Ginola mit. Kandidaten müssen von mindestens fünf der 209 FIFA-Mitgliedsländer unterstützt werden. Ginola hatte seine Bewerbung von einer irischen Wettfirma finanzieren lassen. Experten hatten die Kandidatur von Anfang an als Werbegag eingestuft.

Nun befinden sich neben Blatter noch vier Bewerber im Rennen um das höchste Funktionärsamt im Fußball. FIFA-Vize Prinz Ali Bin al-Hussein aus Jordanien, der niederländische Verbandschef Michael van Praag, Ex-Weltstar Luís Figo und der frühere FIFA-Funktionär Jérôme Champagne. Der Weltverband lässt durch mehrere Gremien derzeit prüfen, ob die Kandidaten die Kriterien erfüllen. Mit einer Entscheidung wird bis zum 9. Februar gerechnet. Eine Wiederwahl Blatters gilt derzeit als nahezu sicher.

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