FIFA-Chef
Joseph Blatter strebt eine fünfte Amtszeit als Weltverbandspräsident an. Foto: Georg Hochmuth

Joseph Blatter strebt eine fünfte Amtszeit als Weltverbandspräsident an. Foto: Georg Hochmuth

dpa

Joseph Blatter strebt eine fünfte Amtszeit als Weltverbandspräsident an. Foto: Georg Hochmuth

Zürich (dpa) - Zwei Wochen vor der Präsidentschaftswahl beim Fußball-Weltverband hat Amtsinhaber Joseph Blatter die FIFA-Familie zu gemeinsamem Handeln aufgefordert.

In einem mit dem Wort «Together» («Gemeinsam») überschriebenen Offenen Brief an die Mitgliedsverbände rief der 79 Jahre alte Schweizer zu Solidarität mit den Schwächeren auf. «Fußball ist mehr als nur ein Spiel, er gibt Hoffnung, er vereint die Menschen und er kann Brücken bauen - sogar in schwierigen Situationen», erklärte Blatter.

«Ich bin mir bewusst, dass auf verschiedenen Gebieten noch viel zu tun ist», betonte Blatter. Als wichtigste Aufgaben für die Zukunft nannte der FIFA-Chef die Investitionen in die Ausbildung und die Förderung des Frauen-Fußballs, die Anstrengungen gegen Rassismus und Diskriminierung, den Schutz der Gesundheit der Spieler, den Kampf gegen Manipulation, den Ausbau der Beziehungen zu den Sponsoren und die Stärkung der Position des Profifußballs im Weltverband.

Blatter strebt auf dem FIFA-Kongress am 29. Mai in Zürich eine fünfte Amtszeit als Weltverbandspräsident an. Im Niederländer Michael Van Praag, dem portugiesischen Ex-Star Luis Figo und dem jordanischen Prinzen Ali bin al-Hussein stellen sich drei Gegenkandidaten der Abstimmung.

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