Herbert Fandel kann sich die Einführung einer Weißen Karte gut vorstellen. Foto: Andreas Gebert
Herbert Fandel kann sich die Einführung einer Weißen Karte gut vorstellen. Foto: Andreas Gebert

Herbert Fandel kann sich die Einführung einer Weißen Karte gut vorstellen. Foto: Andreas Gebert

dpa

Herbert Fandel kann sich die Einführung einer Weißen Karte gut vorstellen. Foto: Andreas Gebert

Frankfurt/Main (dpa) - Herbert Fandel kann sich eine Weiße Karte als zehnmütige Zeitstrafe im Profifußball gut vorstellen. Der Vorschlag von UEFA-Präsident Michel Platini stößt beim Vorsitzenden der Schiedsrichter-Kommission im Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf Zustimmung.

«Die Zeitstrafe, die es im deutschen Amateurbereich schon mal gab, hat damals erstklassig funktioniert», sagte Fandel bei «Sport Bild plus». «Es müsste aber genauer definiert werden, bei welchen Vergehen die Weiße Karte eingesetzt werden kann.»

Im Auftrag des Weltverbandes FIFA hatte der DFB von der Saison 1978/79 an die zehnminütige Zeitstrafe bei Amateurspielen als Pilotprojekt eingeführt, war davon aber 1992 wieder abgerückt. Damals wurde dafür die Gelb-Rote eingeführt. Platini hatte kürzlich wieder die Idee von der Zeitstrafe aufgebracht: «Die Weiße Karte würde den Druck von Gelben und Roten Karten im Spiel mildern.»

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer