Birgit Prinz wird ein neues Forschungsprojekt der FIFA leiten. Foto: Frank Rumpenhorst
Birgit Prinz wird ein neues Forschungsprojekt der FIFA leiten. Foto: Frank Rumpenhorst

Birgit Prinz wird ein neues Forschungsprojekt der FIFA leiten. Foto: Frank Rumpenhorst

dpa

Birgit Prinz wird ein neues Forschungsprojekt der FIFA leiten. Foto: Frank Rumpenhorst

Zürich (dpa) - Die dreimalige Weltfußballerin Birgit Prinz leitet ein neues Forschungsprojekt der FIFA zur «psychomentalen Gesundheit». Der Weltverband gab die Berufung der Diplompsychologin und Rekordnationalspielerin des DFB bekannt.

Ziel des Projekts sei es, Grundlagen für die Entwicklung von Therapien und Informationsmaterialien für Mannschaftsärzte, Trainer und Spieler zu erarbeiten. Erste Ergebnisse werden für Mitte 2015 erwartet.

Welt- und Europameisterin Prinz arbeitet bereits als Sportpsychologin für das Frauen-Bundesligateam von 1899 Hoffenheim. «Die mentale Fitness ist für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit gleichermaßen wichtig, ebenso wie physische Fitness und eine gut ausgeprägte Technik», sagt Prinz laut FIFA-Mitteilung. «Allerdings gibt es kaum spezielle Trainingsmethoden für die mentale Fitness.» Psychomentaler Stress gelte immer noch als Tabu. «Mentaler Stress kann verhindert, behandelt und kuriert werden. Wir müssen den Mythos überwinden, Profifußballer seien unverwundbar», sagte Prinz.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer