Antonio Cassano steht mit Inter Mailand Ärger ins Haus. Foto: Daniel Dal Zennaro
Antonio Cassano steht mit Inter Mailand Ärger ins Haus. Foto: Daniel Dal Zennaro

Antonio Cassano steht mit Inter Mailand Ärger ins Haus. Foto: Daniel Dal Zennaro

dpa

Antonio Cassano steht mit Inter Mailand Ärger ins Haus. Foto: Daniel Dal Zennaro

Frankfurt/Main (dpa) - Der europäische Fußball-Verband UEFA hat ein Disziplinarverfahren gegen den italienischen Spitzenclub Inter Mailand eingeleitet.

Hintergrund sind die rassistischen Sprechchöre, die einige Inter-Fans während des Europa-League-Spiels gegen Tottenham Hotspur (4:1 nach Verlängerung) gegen den farbigen Gästestürmer Emmanuel Adebayor gerichtet hatten. Wie die UEFA mitteilte, wird die Disziplinarkommission des Verbandes den Fall bei einer Sitzung am 19. April behandeln.

Dem Champions-League-Sieger von 2010 droht dann eine empfindliche Strafe. Liga-Konkurrent Lazio Rom ist aufgrund rassistischer Äußerungen seiner Anhänger gerade erst zu zwei Geisterspielen in der Europa League verurteilt worden, eines davon gegen den VfB Stuttgart (3:1).

Gegen Inter ermittelt die UEFA außerdem noch wegen «ungenügender Organisation» des Spiels, da gegen Tottenham auch einige Leuchtraketen im Fanblock gezündet wurden. Die Mailänder schieden trotz ihres Erfolges in dieser Partie aus dem Europacup aus, da sie das Hinspiel in London mit 0:3 verloren hatten.

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