Christian Constantin, der Präsident des FC Sion, hat sich mit der FIFA angelegt. Foto: Dominic Favre
Christian Constantin, der Präsident des FC Sion, hat sich mit der FIFA angelegt. Foto: Dominic Favre

Christian Constantin, der Präsident des FC Sion, hat sich mit der FIFA angelegt. Foto: Dominic Favre

dpa

Christian Constantin, der Präsident des FC Sion, hat sich mit der FIFA angelegt. Foto: Dominic Favre

Zürich (dpa) - Nach dem geforderten Punktabzug gegen den FC Sion hat die FIFA das Ultimatum gegen den Schweizer Fußballverband (SFV) aufgehoben. Das teilte der Fußball-Weltverband mit.

In dem monatelangen Streit war der SFV am vergangenen Freitag einer Aufforderung der FIFA nachgekommen und hatte dem Schweizer Pokalsieger 36 Punkte wegen Verstößen gegen das Transferrecht abgezogen. Der Club rutschte damit in der Erstliga-Tabelle vom dritten auf den letzten Platz.

Das FIFA-Dringlichkeitskomitee habe nun beschlossen, «dass mit dem Beschluss des Schweizerischen Fußballverbands vom 30. Dezember 2011 die Vorgaben des FIFA-Exekutivkomitees vom 16. Dezember 2011 erfüllt sind und der SFV deshalb im Zusammenhang mit dem Beschluss des FIFA-Exekutivkomitees vom 16. Dezember 2011 nicht suspendiert wird», erklärte die FIFA. Sie wolle aber «über den Fortgang der Angelegenheit auf dem Laufenden» gehalten werden.

Die FIFA hatte dem SFV bis zum 13. Januar Zeit gegeben und deutliche Sanktionen - sprich Punktabzug oder Streichung der Ergebnisse - gegen den FC Sion verlangt. Wäre der SFV der Aufforderung nicht gefolgt, wäre der Schweizer Fußball vom 14. Januar an von der internationalen Bühne suspendiert worden. Damit wäre auch das Achtelfinale des FC Bayern in der Champions League gegen den FC Basel nicht möglich gewesen. Der FC Sion soll in mehreren Partien Profis ohne Spielberechtigung eingesetzt haben.

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