Beweismittel
Anhänger von Feyenoord Rotterdam hatten eine aufblasbare Banane auf das Spielfeld geworfen. Foto: Olaf Kraak

Anhänger von Feyenoord Rotterdam hatten eine aufblasbare Banane auf das Spielfeld geworfen. Foto: Olaf Kraak

dpa

Anhänger von Feyenoord Rotterdam hatten eine aufblasbare Banane auf das Spielfeld geworfen. Foto: Olaf Kraak

Rotterdam (dpa) - Nach der zweimaligen Unterbrechung der Europa- League-Partie gegen AS Rom hat Feyenoord Rotterdams Trainer Fred Rutten die Fans der Niederländer für ihre Ausschreitungen kritisiert.

«Diese Dinge tun Feyenoord nur weh», sagte der frühere Schalke-Coach nach dem 1:2 und dem Aus im Europapokal. «Es ist eine Schande, dass es passiert ist.» Die Feyenoord-Anhänger hatten mehrfach Gegenstände auf das Spielfeld geworfen.

Dass dabei auch eine aufblasbare Plastik-Banane in Richtung des dunkelhäutigen Rom-Profis Gervinho flog, sei aber nicht als Rassismus anzusehen, meinte Rutten. «Wir haben verschiedene Nationalitäten in unserem Team, es ist Nonsens. Wir machen zu viel daraus.»

Wegen des Anzündens von Feuerwerk, Waffenbesitzes und Schlägereien seien an verschiedenen Plätzen Rotterdams insgesamt 42 Personen festgenommen worden, berichtete das «Algemeen Dagblad» unter Berufung auf die Polizei. Es war zunächst unklar, zu welchen Teilen diese den beiden Fangruppen angehörten. Heftige Krawalle von Feyenoord-Hooligans hatten bereits das Hinspiel (1:1) in der vergangenen Woche in der italienischen Hauptstadt überschattet.

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