<p>Dortmunds Nuri Sahin (l) wird von  Jeremy Clement unsanft vom Ball getrennt.</p>

Dortmunds Nuri Sahin (l) wird von Jeremy Clement unsanft vom Ball getrennt.

Dortmunds Nuri Sahin (l) wird von Jeremy Clement unsanft vom Ball getrennt.

Dortmunds Torwart Roman Weidenfeller (l) klärt die Situation.

Die Dortmunder Nuri Sahin (l) und Sven Bender (r) halten Stephane Sessegnon auf.

Dortmunds Marcel Schmelzer (l) bekommt von Ceara internationale Härte zu spüren.

BVB-Trainer Jürgen Klopp (l) herzt seine Spieler nach dem Abpfiff.

Shinji Kagawa (l) kommt gegen Zoumana Camara zu keinem einfachen Schuss.

Dortmunds Neven Subotic (l) stoppt den Vorwärtsdrang von Peguy Luyindula (M).

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Dortmunds Nuri Sahin (l) wird von Jeremy Clement unsanft vom Ball getrennt.

Paris (dpa) - Borussia Dortmund hat das vorzeitige Aus in der Europa League verhindert, bleibt aber in einer ungünstigen Ausgangsposition. Der Bundesliga-Tabellenführer kam bei Paris St. Germain nicht über ein 0:0.

Die verbleibenden zwei Spiele muss der BVB in der Gruppe J gewinnen, um noch in die K.o.-Runde einzuziehen. Hinter Tabellenführer FC Sevilla (9 Punkte), der Karpaty Lwiw (0) schlug, und Paris (8) rangiert der BVB (5) an dritter Stelle.

«Wir haben uns viel selbst zuzuschreiben. Wir waren am Anfang zu verspielt. Das ist nicht das, was wir wollen», sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp und ärgerte sich über die verpasste Sieg-Möglichkeit: «Die letzte Chance macht Robbie in 99 von 100 Fällen, nur eben in Paris nicht.» «Es hat das Glück gefehlt», meinte Nationalspieler Kevin Großkreutz und kündigte an: «Wir gewinnen jetzt die beide Spiele, und dann sind wir durch.» Hinter Tabellenführer FC Sevilla (9 Punkte), der Karpaty Lwiw (0) schlug, und Paris (8) rangiert der BVB (5) an dritter Stelle.

Von dem Power-Fußball, mit dem die junge Truppe von Trainer Jürgen Klopp in dieser Saison die Bundesliga aufmischt, war in der französischen Hauptstadt allerdings erst in der Schlussphase etwas zu sehen. Zuvor hatten nur Glück und der starke Keeper Roman Weidenfeller den Westfalen den Punkt gegen die seit nun zwölf Europapokal-Heimspielen ungeschlagenen Pariser gesichert.

Dabei waren die Voraussetzungen für einen wunderbaren Europapokal-Abend bestens für die Dortmunder: Klopp konnte auf die Formation setzen, die sich mit dem 2:0 bei Mainz 05 an die Tabellenspitze der Bundesliga gezaubert hatte. Zudem machten knapp 7000 mitgereiste Fans Riesenstimmung und sorgten im Prinzenpark-Stadion schon vor dem Anpfiff fast für Heimspiel-Atmosphäre. «Das gibt es nur einmal in Deutschland, und das ist in Dortmund», meinte Großkreutz.

Allerdings hatte der BVB-Anhang lange keinen Grund zum Jubeln. Ihre Lieblinge kamen nur schwer in die Partie. Bis zum gegnerischen Strafraum spielten sie gut mit, doch fehlte ihnen der Schuss Kreativität, um die bestens organisierte Deckung der Pariser in Verlegenheit zu bringen. Torjäger Lucas Barrios war so gut wie abgemeldet.

Ganz anders Frankreichs Pokalsieger, bei dem einige Stammkräfte für das Spitzenspiel am Wochenende gegen Olympique Marseille geschont wurden. Die Gastgeber wirkten wacher. Vor allem Mittelfeldspieler Nené stellte die Westfalen immer wieder vor Rätsel. Und Mevlüt Erdinc beschäftigte die BVB-Deckung. In der 18. Minute setzte der Türke den Ball unbedrängt aus fünf Metern über das Tor. Nach etwas über eine halbe Stunde verzog er frei stehend.

Dortmunds Coach reagierte. Klopp brachte Offensivkraft Jakub Blaszczykowski für Defensiv-Spezialist Lukasz Piszczek. Mittelfeld- Mann Großkreutz rückte auf die für ihn ungewohnte Position in der Viererkette. Und tatsächlich: Dortmund wurde besser. Die Pariser verloren ein wenig die Linie, waren aber weiter gefährlich. Erneut war es Erdinc (51., 65.), der zweimal am hervorragend reagierenden Weidenfeller scheiterte.

Doch auch die Borussen meldeten sich endlich im Strafraum von St. Germain: Barrios (54.) schob den Ball zunächst links am Tor vorbei, Shinji Kagawa (72.) prüfte aus 18 Metern PSG-Schlussmann Edel. Dortmund übernahm mehr und mehr das Kommando, die Pariser schienen sich mit dem Remis abzufinden. In der Schlussminute vergab der eingewechselte Lewandowski die beste Chance. So muss sein Team bis zum Ende der Gruppenphase zittern.

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