Warum Deutschland gegen Spanien eine Chance hat.

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Der umfassend gebildete Laberhannes und Talkshow-Philosoph Richard David Precht hat uns jetzt wissen lassen, der Fußball sei erst durch den hohen Frauen-Anteil unter den Fans „zivilisiert“ und von dumpfen Aggressionen befreit worden.

Tut mir echt leid, dass ich ein Mann bin. Aber ich kann es ja auch. Absolut aggressionsfrei bejuble ich die Nationalmannschaft und ihren fabelhaften Trainer. Löw hat uns ein Feuerwerk versprochen, in der Vorrunde lieferte er nur ein paar Kanonenschläge, seit dem Griechenland-Spiel fängt es aber an zu sprühen und zu glitzern. Das durch schnelle Kurzpässe beseelte Offensivspiel mit Dauer-Alarm im gegnerischen Strafraum kommt ins Rollen.

Und indem ich in das alte aggressive Muster zurückfalle und zudem noch den verbotenen zweiten vor dem ersten Schritt tue, sage ich einfach einmal an: Die Spanier sind fällig, nach dem EM-Finale 2008 und dem WM-Halbfinale 2010 sind sie es jetzt, die was auf die Rübe kriegen werden.

Die Rot-Gelben kreiseln sich zu Tode, nach dem zehnten Pass kriegst du das große Gähnen, und am Sechzehner ist Schluss. Trotzdem (hallo, Herr Precht) haben Sie hübsche rote Trikots an, wir mögen dieses tolle Land sehr, und der Bessere möge das Turnier gewinnen.

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