Polens Nationalspieler steigen in ihrem EM-Quartier zur Regeneration gerne mal aufs feuerrote Rad. Foto: Bartlomiej Zborowski
Polens Nationalspieler steigen in ihrem EM-Quartier zur Regeneration gerne mal aufs feuerrote Rad. Foto: Bartlomiej Zborowski

Polens Nationalspieler steigen in ihrem EM-Quartier zur Regeneration gerne mal aufs feuerrote Rad. Foto: Bartlomiej Zborowski

dpa

Polens Nationalspieler steigen in ihrem EM-Quartier zur Regeneration gerne mal aufs feuerrote Rad. Foto: Bartlomiej Zborowski

Paris (dpa) - Kurioses und Interessantes von der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich.

ROTE KOLONNE: Einen ganz kleinen Hauch von Tour de France erlebt das Städtchen La Baule an manchen Tagen. Da sieht man etwa an der Strandpromenade eine rote Fahrrad-Kolonne vorbeiziehen. Es sind polnische Nationalspieler, die ihre Trainingskluft tragen und während der EM zur Regeneration gerne mal aufs feuerrote Rad steigen.

SCHLABBERLOOK: In einem ungewöhnlichen Outfit traten die Moderatoren des kanadischen Sportsenders TSN bei der Übertragung des EM-Spiels Ungarn gegen Island vor die Kamera. Sie präsentierten sich den TV-Zuschauern am Samstag in grauen Schlabber-Trainingshosen und Fußball-Schuhen. Mit der lustigen Aktion zollte das Trio, das oberhalb der Gürtellinie in Hemd, Schlips und Sakko wie immer akkurat gekleidet war, Ungarns Kult-Keeper Gabor Kiraly Tribut. Die graue Jogginghose ist seit Jahren das Markenzeichen des früheren Bundesligaprofis von Hertha BSC.

AUSZEIT: Nach besonders beeindruckenden Spielen geben Trainer ihren Profis zur Belohnung gerne mal einen oder zumindest einen halben Tag frei. Joachim Löw hielt auch nach dem weniger berauschenden 0:0 gegen Polen an seinem Plan fest und gönnte Thomas Müller & Co. eine Auszeit. Auch Irlands Nationalcoach Martin O'Neill griff jetzt zu dieser Taktik. Nach dem 0:3 gegen Belgien und der Rückkehr aus Bordeaux ins EM-Quartier nach Versailles mussten seine Spieler am Sonntag nicht zum Training antreten. Vielleicht hilft es ja, um den Kopf frei zu bekommen: Denn nur mit einem Sieg am Mittwoch gegen Italien haben die Boys in Green noch eine Chance aufs Achtelfinale.

VERSTÄNDIGUNGSPROBLEME: Italiens Nationalspieler kommunizieren während der EM untereinander in einer eigenen Chat-Gruppe - doch das funktioniert nicht immer problemlos. «Einige von uns kommen aus dem Norden, andere aus dem Süden oder aus der Mitte Italiens und es gibt keinen Simultan-Dolmetscher», sagte Mittelfeldspieler Marco Parolo schmunzelnd mit Blick auf die verschiedenen Dialekte in Italien. «Aber wir haben unseren Spaß, Salvatore Sirigu ist sicherlich der größte Witzbold», ergänzte er mit Blick auf den Ersatztorhüter.

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