Cristiano Ronaldo droht erneut eine enttäuschende EM - insgesamt und auch persönlich. Foto: Abedin Taherkenareh
Cristiano Ronaldo droht erneut eine enttäuschende EM - insgesamt und auch persönlich. Foto: Abedin Taherkenareh

Cristiano Ronaldo droht erneut eine enttäuschende EM - insgesamt und auch persönlich. Foto: Abedin Taherkenareh

dpa

Cristiano Ronaldo droht erneut eine enttäuschende EM - insgesamt und auch persönlich. Foto: Abedin Taherkenareh

Paris (dpa) - Cristiano Ronaldo mit verschossenem Elfmeter und wie Zlatan Ibrahimovic weiter ohne Tor bei dieser EM, David Alaba früh ausgewechselt: Für einige der Stars läuft das Turnier in Frankreich gar nicht nach Plan.

Vor dem dritten Gruppenspiel können sich alle Drei längst nicht sicher sein, auch im Achtelfinale noch im Turnier dabei zu sein. Sie befinden sich in guter Gesellschaft.

GARETH BALE: Der Waliser ist bislang der Superstar mit der höchsten Lieferquote. Im ersten EM-Spiel seines Landes legte er mit dem direkten Freistoßtor zum 1:0 den Grundstein für den Sieg über die Slowaken, auch gegen England erzielte der 100-Millionen-Euro-Mann einen Treffer. Dennoch können sich die tapferen Briten mit derzeit drei Punkten keinesfalls sicher sein, ihre Darbietung auf Europas größter Bühne auch in der K.o.-Phase noch präsentieren zu können.

ZLATAN IBRAHIMOVIC: Die EM sollte der krönende Abschluss werden für seine Zeit in Frankreich. Der Abschied von Paris St. Germain steht fest, alle rechnen mit einem Wechsel zu Manchester United. Doch das «Au revoir» könnte deutlich früher und leiser ausgesprochen werden, als sich der exzentrische Schwede das vorgestellt hat. Er selbst ist noch ohne Treffer und großes Spiel - und vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen die starken Belgier ist nur ein Punkt auf dem Konto.

KEVIN DE BRUYNE: Im direkten Duell darf sich aber auch Kevin De Bruyne noch nicht zu sicher sein. Der zu Manchester City gewechselte einstige Wolfsburger führte seine Belgier am Samstag zwar zu einem starken 3:0 gegen Irland. Doch eine Niederlage gegen Schweden würde den EM-Trip des im Vorfeld als Titelkandidat gehandelten französischen Nachbarn wohl abrupt beenden. Damit müssten sich die EM-Fans nicht nur von De Bruyne, sondern auch von Romelu Lukaku, Eden Hazard und Marouane Fellaini verabschieden.

DAVID ALABA: Liegt es an der Position? Bei Bayern Linksverteidiger, in der Nationalmannschaft zentral im Mittelfeld - in Österreich suchen die Menschen Gründe für die bislang schwache EM ihres Topstars. Weder bei Alaba noch bei den viel höher gehandelten Österreichern insgesamt läuft es in Frankreich. Im letzten Spiel gegen Island ist ein Sieg Pflicht - oder die Träume von einer Überraschung bleiben eine belächelte Illusion. Und Alaba im Nationaltrikot nicht mehr als ein Versprechen.

CRISTIANO RONALDO: Ist er nicht fit? Kompressionsstrümpfe beim ersten Gang auf den Rasen vor dem 0:0 gegen Österreich sorgten bereits für entsprechende Spekulationen unter den besorgten Anhängern Portugals. Ihrem Superstar droht erneut eine enttäuschende EM - insgesamt und auch persönlich. Am Samstag verschoss der Champions-League-Sieger gar einen Elfmeter und trägt deswegen eine erhebliche Mitschuld an der schwierigen Ausgangslage vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ungarn. Es könnte sein letztes in Frankreich werden.

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