Die Iren um James McClean (l) und John O'Shea sind fast schon ausgeschieden. Foto: Fehim Demir
Die Iren um James McClean (l) und John O'Shea sind fast schon ausgeschieden. Foto: Fehim Demir

Die Iren um James McClean (l) und John O'Shea sind fast schon ausgeschieden. Foto: Fehim Demir

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Die Iren um James McClean (l) und John O'Shea sind fast schon ausgeschieden. Foto: Fehim Demir

Bordeaux (dpa) - Robbie Brady legte kurz vor Schluss seine letzte Kraft in den Schuss. Und traf voll seinen Mitspieler Jeff Hendrick, der benommen zu Boden ging. Die 0:3-Niederlage gegen Belgien bereitete Irlands Team so manche Kopfschmerzen.

Groß rechnen brauchen «The Boys in Green» aber nicht mehr: Um noch eine Chance auf ein Weiterkommen bei der Fußball-EM zu haben, brauchen sie einen Sieg am Mittwoch in Lille - ausgerechnet gegen Italien. «Wir können jetzt in Mitleid versinken oder Selbstvertrauen aus dem ersten Spiel ziehen», meinte Trainer Martin O'Neill nach der Lehrstunde am Samstag in Bordeaux. «Diese Partie müssen wir einfach hinter uns lassen.»

Deshalb sprach der 64-Jährige lieber vom 1:1 im ersten Gruppenspiel. «Wir hatten viele Chancen gegen Schweden herausgespielt. Wenn wir da mehr genutzt hätten, würden wir heute mit drei Punkte dastehen und hätten gute Chancen aufs Weiterkommen.» Aus dieser Partie müsse sein Team nun Selbstvertrauen ziehen.

Bei den sangesfreudigen Fans und in der Heimat ist jedoch Ernüchterung eingekehrt. «Belgien stellt Irland mit einer gnadenlosen zweiten Halbzeit-Show in Bordeaux bloß», titelte «The Irish Times» und zeigte ein Foto vom beinahe K.o. gegangenen Hendrick. Am Sonntag gab O'Neill seinen Spielern erstmal frei - Kopfschmerzen kurieren.

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