Der französische Referee Clement Turpin (M) mit seinen Linienrichtern. Foto: Caroline Blumberg
Der französische Referee Clement Turpin (M) mit seinen Linienrichtern. Foto: Caroline Blumberg

Der französische Referee Clement Turpin (M) mit seinen Linienrichtern. Foto: Caroline Blumberg

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Der französische Referee Clement Turpin (M) mit seinen Linienrichtern. Foto: Caroline Blumberg

Évian-les Bains (dpa) - Die deutschen EM-Stars müssen aufpassen, der nächste Schiedsrichter zückt schnell die Gelbe Karte. Der Franzose Clément Turpin leitet am Dienstag das letzte EM-Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Frankreich.

Wie die UEFA am Sonntag mitteilte, wird der mit 34 Jahren jüngste der 18 EM-Schiedsrichter die Partie gegen Nordirland pfeifen. Turpin war bei dieser Europameisterschaft bei der Begegnung zwischen Österreich und Ungarn (0:2) im Einsatz, bei der er dem Österreicher Aleksandar Dragovic die Gelb-Rote Karte zeigte.

In dieser EM-Begegnung zeigte Turpin nur ein weiteres Mal gelb, aber meistens vergibt er häufiger die Verwarnung. Allein in der vergangenen Europapokalsaison verteilte er in sechs Spielen in der Champions und Europa League 29 Gelbe Karten. Die in Frankreich mit Gelb vorbelasteten Sami Khedira, Jérôme Boateng und Mesut Özil sollten daher besonders aufpassen.

Turpin, der bei der U21-EM im Vorjahr Spiele leitete, war schon einmal bei einem Spiel der deutschen Nationalmannschaft an der Pfeife. Im März 2015 gewann die DFB-Elf damals 2:0 in Georgien. Auch da verteilte der Franzose immerhin viermal Gelb.

In der Champions League leitete der Franzose zwei Spielen von Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen. Oft zeigte er in der Königsklasse auch auf den Elfmeterpunkt, in sechs Spielen fünfmal. In der Europa League besiegelte Turpin in dieser Saison das Aus des FC Augsburg beim FC Liverpool, als er beim 0:1 eine harte Elfmeterscheidung gegen die Schwaben fällte.

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