Italien setzte sich im Elfmeterschießen durch und trifft im Halbfinale auf Deutschland. Foto: Georgi Licovski
Italien setzte sich im Elfmeterschießen durch und trifft im Halbfinale auf Deutschland. Foto: Georgi Licovski

Italien setzte sich im Elfmeterschießen durch und trifft im Halbfinale auf Deutschland. Foto: Georgi Licovski

dpa

Italien setzte sich im Elfmeterschießen durch und trifft im Halbfinale auf Deutschland. Foto: Georgi Licovski

Danzig (dpa) - Also doch Italien! Der Wunsch der meisten deutschen Nationalspieler, die im DFB-Teamhotel Dwór Oliwski den Viertelfinalkrimi von Kiew verfolgten, erfüllte sich nicht.

England ist raus im Elfmeterschießen - gegen die Squadra Azzurra hat Deutschland noch nie bei einer Welt- oder Europameisterschaft gewonnen. «Was will man mehr, als im Halbfinale einen richtigen Klassiker. Wir können uns alle freuen. Unser großes Ziel ist es, bis zum Ende dabei zu sein», erklärte Kapitän Philipp Lahm dennoch.

«Statistiken sind immer schwer zu beurteilen», meinte Lahm, der beim bitteren 0:2 nach Verlängerung im WM-Halbfinale 2006 neben Miroslav Klose, Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger mit auf dem Dortmunder Rasen gestanden hatte. «Natürlich hat man das noch im Kopf», ergänzte der Münchner. «Sie stehen hinten gut, können unheimlich organisiert sein und haben vorne brandgefährliche und schnelle Spieler. Sie sind sehr unangenehm», skizzierte Joachim Löw die Italiener.

30 Aufeinandertreffen der beiden Fußball-Nationen Deutschland und Italien hat es bisher gegeben. Sieben Spiele gewann das DFB-Team, die doppelte Anzahl die Azzurri. «Ich schätze Italien stärker ein als England, sehr clever, taktisch gut geschult. Sie sind schwer zu schlagen», bemerkte Lahm. «2006 - da denkt man dran. Das war das letzte wichtige Spiel gegen Italien. Da waren wir noch nicht so weit wie jetzt.» Am Donnerstag in Warschau soll es anders laufen. «Da entscheiden Kleinigkeiten, da darf man sich keine groben Schnitzer leisten», betonte DFB-Chefcoach Löw.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer