Holger Badstubers (l) Gelbe Karte aus der Vorrunde wurde nach dem Viertelfinale gestrichen. Foto: Andreas Gebert
Holger Badstubers (l) Gelbe Karte aus der Vorrunde wurde nach dem Viertelfinale gestrichen. Foto: Andreas Gebert

Holger Badstubers (l) Gelbe Karte aus der Vorrunde wurde nach dem Viertelfinale gestrichen. Foto: Andreas Gebert

dpa

Holger Badstubers (l) Gelbe Karte aus der Vorrunde wurde nach dem Viertelfinale gestrichen. Foto: Andreas Gebert

Danzig (dpa) - Holger Badstuber kann aufatmen - ein Schicksal wie im Champions-League-Finale droht dem Abwehrspieler des FC Bayern bei der Europameisterschaft nach dem Einzug in Halbfinale nicht mehr.

«Es ist ein bisschen ein Hindernis, wenn man im ersten Turnierspiel gleich eine Gelbe Karte hatte», erklärte der Innenverteidiger. Beim 1:0 zum Auftakt gegen Portugal war der 23-Jährige verwarnt worden, seitdem drohte eine Gelb-Sperre. Auch gegen Griechenland kam Badstuber 90 Minuten ohne «Gelb» durch und profitierte nun von der UEFA-Regel, dass Verwarnungen nach dem Viertelfinale gestrichen werden. Im Halbfinale geht es für alle Spieler wieder bei Null los.

Dieses Reglement, mit dem die UEFA Sperren von Spielern im Finale verhindern möchte, hätte sich Badstuber auch in der Champions League gewünscht. Da sah er im Halbfinal-Rückspiel gegen Real Madrid die Gelbe Karte und musste ebenso wie seine Teamkollegen David Alaba und Luiz Gustavo beim verlorenen Endspiel gegen den FC Chelsea zuschauen.

«Diese Regelung ist einfach blödsinnig», schimpfte damals auch Bundestrainer Joachim Löw über die Gelbe-Karten-Regel der UEFA in der Königsklasse. Badstuber kann nun hinten wieder voll zur Sache gehen, auch mal ein Foul riskieren. Er weiß, wie wichtig die Abwehr ist. «Die defensive Stärke ist bei einem Turnier am wichtigsten.»

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